Die Europäische Route der Backsteingotik wurde im Rahmen der denkmal2010 in Leipzig ausgezeichnet mit einer Goldmedaille für "herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa".
Die Europäische Route der Backsteingotik erhielt im Herbst 2012 einen "Sonderpreis" der Jury des europa nostra-Komitees. Damit würdigte die Organisation, die unter anderem den Erhalt des kulturellen Erbes in Europa zum Ziel hat, die besondere Arbeit des Vereins.
Nur wenige Kilometer entfernt von den imposanten Toren Neubrandenburgs findet sich ein Juwel des Mittelalters, dessen Restaurierung ein Werk vieler Jahre ist: die Burg Stargard mit ihrem slawischem Namen in der gleichnamigen Stadt. Sie war einst der politische und strategische Mittelpunkt Ostmecklenburgs. Sie wird 1170 erstmals erwähnt, ihr Name findet sich noch heute in vielen Städten Osteuropas wieder. Denn er bedeutet "Alte Burg", von denen es in den heutigen Gebieten Polens und Litauens eine Vielzahl gibt.
Neben der Burg selbst mit ihren 11 Bauten lohnt auch die Kirche St. Johannis aus dem 13. Jahrhundert mit einen Besuch. Ihr Mittelschiff und Chor aus gotischer Zeit sind erhalten geblieben, ihr Äußeres unterlag jedoch einem steten Wandel, insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert. Landschaftliche Höhepunkte sind der Naturpark Feldberger Seenlandschaft, der schon Hans Fallada beeindruckte, aber auch der Stadtrundweg "Über sieben Berge" ist die Anstrengung wert!
Kontakt
Touristinformation Burg Stargard Am Markt 3 D-17094 Burg Stargard Tel +49 (0)39603 20895 Fax +49 (0)39603 28177 E-Mail: ti@burg-stargard.de www.stargarder-land.de
Herausragendes
Die Burg Stargard ist das älteste weltliche Gebäude Mecklenburg-Vorpommerns.
Aktuelles
Öffentliche Burgführung, Sa.-So. und an Feiertagen, jeweils ab 14.00 Uhr
Wissenswertes
Die Burg Stargard ist die nördlichste erhaltene Höhenburg Deutschlands und das älteste weltliche Bauwerk Mecklenburg-Vorpommerns mit dem tiefsten Turmverlies Norddeutschlands.